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     Marcel Proust - ein längeres Zitat Ästhetische Forschung - wird Fiktives real? Mapping - neue Wege finden Projektarbeit - Teambesprechung Projektarbeit - heiße Phase
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Vorlesung: Prozess

Reflexion





Ready-made von Marcel Duchamp: Marcel Proust:
"Fontäne" (1917)  -  oder doch Pissoir? "Madeleine-Episode"
Ein Schlüsselwerk moderner Kunst Auf der Suche nach der verlorenen Zeit



Helga Kämpf-Jensen: Ästhetische Forschung - 15 Thesen zur Diskussion

1 Sinnhaftes gegen unsinnig Verordnetes
2 Sinnenreiches gegen unsinnlich Reduzierte
3 Eine Frage haben
4 Alles kann Gegenstand und Anlass ästhetischer Forschung sein
5 Die Vorgehensweisen sind nicht additiv, sondern vernetzt
6 Kern ästh. Forschung: Vernetzung vorwissenschaftlicher an Alltagserfahrungen orientierter Verfahren, künstlerischer Strategien und wissenschaftlicher Methoden
7 In Alltagserfahrungen sind bereits wesentliche Handlungs- und Erkenntnisweisen vorgegeben - man muss sich ihrer nur bewusst werden
8 Künstlerische Strategien und Konzepte aktueller Kunst bieten den Reichtum ästhetischen Handelns an
9 Kunst darf lügen - zugunsten einer anderen Wahrheit
10 Wissenschaftliche Methoden beschreiben andere Wege und andere Ziele der Erkenntnis
11 Texte lesen und Texte schreiben ist lustvoll
12 Ästhetische Forschung bedarf manchmal ungewohnter und gewöhnlicher Orte
13 Ästhetische Forschung ist prozessorientiert und hat doch Ziele
14 Selbstreflexion und Bewusstseinsprozesse erhalten neue Dimension
15 Ästhetische Forschung führt zu anderen Formen der Erkenntnis



Ein Beispiel ästhetischer Forschung: Agnes Hegedüs' Die Sprache der Dinge (1998)

Their Things Spoken from UNSW iCinema Centre on Vimeo.






Gerhard Richter: Atlas

(Sammlung ab den 1960'er Jahren)

"Ich habe am Anfang versucht, alles darin unterzubringen, was zwischen Kunst und Müll lag,
was mir irgendwie wichtig erschien und zu schade war, um es wegzuwerfen." (Richter, 1999)








Das Sammeln, Sortieren, Anordnen, Neustrukturieren und Kartieren, die Verarbeitung von Erinnerungen und Erlebtem - all dies war ein großer Bestandteil der Biennale di Venezia 2013 - der enzyklpädische Palast, einem "Gedankensplittergerüst" gleichkommend.
Interessante Texte, weiterführende Beiträge sowie textual-künstlerische Arbeiten von Studenten liefert der dazu gleichnamige Katalog, welcher ab dem 19. November 2013 an der TU Dresden zur Verfügung stehen wird.

Künstlerinnen der Biennale, die sich mit ästhetischer Forschung beschäfigten: Eva Kotatkova, Sarah Sze.
Künstler, die sich mit Erinnerungen auseinandersetzten: Antti Laitinen, Ai Weiwei, Pawel Althamer.
Künstlerische Auseinandersetzung mit Forschung und Wissenschaft: Tavares Strachan.





© Tamara Stöbener - Kunstpädagogik TU Dresden